Tanuki Halloween-Camp 2015

Süßes oder Saures - Die Stadt Neckarrems gewinnt beim Süßigkeiten-Ausbeute Vergleich

Bereits zum fünften Mal richtete die Karateabteilung des VfB Neckarrems 1913 e.V. das Tanuki Camp aus. In diesem Jahr wurde es in die Herbstferien gelegt und stand ganz unter dem Motto „Halloween“.
Verkleidet als Hexen, Monster, Teufelchen, Vampire, es gab sogar einen Cäsar, herrschte fröhliche und gelöste Stimmung im Gesundheits-und Bewegungszentrum in Neckarrems.

Eingeteilt in fünf Gruppen erhielten die 30 Kinder und Jugendliche verschiedene Aufgaben, die sie gemeinsam bewältigen mussten.
So wurden aus Bierdeckeln, Tonpapier und Blättern fröhliche Vögel und Kürbisse erhielten furchteinflößende Gesichter.
Mit diesen bewaffnet ging es dann auf Beutezug in Remseck. Zwei Gruppen versuchten ihr Glück in Hochberg, eine Gruppe in Aldingen und weitere zwei Gruppen in Neckarrems.
Am Ende wurden dann alle Süßigkeiten gewogen, um die Stadt mit den spendabelsten Einwohnern zu ermittelt.
Der Sieger war schnell ermittelt, denn eine Gruppe bestehend aus 5 Kindern brachte mit ihrer Beute über 4 kg auf die Waage und damit den 1. Platz für die Stadt Neckarrems!


Nach einem schönen Abendessen und zwei Filmen schloss sich dann auch das letzte müde Kinderauge. Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück gemeinsam eine Stunde Karate trainiert und dann war es auch schon wieder vorbei mit dem gelungenen Tanuki Camp 2015.

Tanuki Herbst-Camp 2014

Der Tanuki (japanischer Waschbär) ist das Maskottchen unserer Karatekinder und jedes Jahr veranstaltet die Karateabteilung des VfB Neckarrems 1913 e.V.  im Gesundheits- und Bewegungszentrum am Hummelberg ein Tanuki-Übernachtungscamp. Das diesjährige Herbst-Camp fand am 24./25. Oktober statt und stellte mit 43 Karatekindern nebst Betreuern einen Teilnehmerrekord auf.
Nach dem Eintreffen am Freitagnachmittag und dem gegenseitigen Kennenlernen wurde zunächst eine Stunde lang Karate trainiert. Im Anschluss wurden alle Teilnehmer in Mannschaften eingeteilt. Jede Gruppe gab sich einen Namen und bastelte dazu ihre eigene Flagge. So traten die Kumite Löwen, die Black Points, die Schwertkämpfer, die Ippons, die Drachenkämpfer und die Tanuki Kids gegeneinander an.

Viel Spaß hatten die Kinder beim Karatebegriffe erraten mit Knotenknut, Memorielauf, Wäscheklammerklau und Basteln. Was besonders auffiel, war der Umgang untereinander. Die Mannschaften waren in Altersklassen zwischen 7 – 16 Jahren eingeteilt. Gerade die älteren Teilnehmer lobten und feuerten ihre kleinen Mannschaftskameraden so an, dass diese zu Höchstform aufliefen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen und vor der Kinonacht, wurde der Tanuki-Eid abgelegt. Im letzten Jahr wurde diese Abnahme durch Ritter Ronald von Kreuzfeld durchgeführt. In diesem Jahr konnte für diese wichtige Tradition, die unsere Karate-Werte vermittelt, Spider Man, gewonnen werden. Ein Superheld mit speziellen Fähigkeiten, der mit den Problemen des Alltags zu kämpfen hat – genau der Richtige für unsere jungen Karateka.
Am Samstagmorgen folgte dann nach dem japanisch angerichteten Frühstück, das große Reinemachen, bevor alle Kinder gesund und munter an ihre Eltern übergeben werden konnten. Ausnahmslos legten alle Teilnehmer ein hervorragendes Verhalten an den Tag. Hier ein großes Kompliment an alle Kinder und Jugendlichen.

Tanuki Sommerend-Camp 2013

Einmal im Jahr, meist von Freitag auf Samstag am Sommerferienende, richten wir unser jährliches Sommerferienabschluss-Camp aus. In diesem Jahr war die Veranstaltung mit 29 Teilnehmern nebst Betreuern besonders gut besucht. Das Programm startete mit der aus Vaihingen Enz stammenden Japanerin Eiko, die den Kindern die japanische Kalligraphie näher brachte. Bewaffnet mit Pinseln machten sich unsere Karatekids daran, ihre Namen auf speziellem Papier zu verewigen.

Aufgrund des guten Wetters konnten viele Aktivitäten im Freien durchgeführt werden. Den Durst konnten die Teilnehmer unter anderem mit selbstgemachten Waldbeeren- und Bananensmoothies löschen. Dabei erhielt jedes Kind die Gelegenheit sein eigenes Getränk zu mixen. Nach dem traditionell durchgeführten japanischen Abendessen, welches ein Jeder stilgerichtet auf Sitzkissen und mit Stäbchen ausgerüstet einnahm, kam der Höhepunkt der Veranstaltung.

Die Sonne war bereits untergegangen und die Dunkelheit wurde durch einen Weg von Kerzen und Fackeln erhellt. Am Ende des Weges war ein Podest aufgebaut, auf dem jedes Kind niederknien und seinen Eid ablegen sollte. Dann war es endlich soweit; festen Schrittes näherte sich Ritter Roland von Kreuzfeld und nahm den Ritterschlag vor.

Der Tag endete mit der Yogatrainerin Ariane, die dafür sorgte, dass der aufregende Tag entspannt ausklang. Es dauerte nicht lange, bis das Rascheln der Schlafsäcke nachließ und die letzten flüsternden Stimmen in ruhige Atemzüge übergingen. Das TANUKI Sommerend-Camp endet traditionell nach dem Frühstück mit einer Karateeinheit. Wir hatten jede Menge Spaß und freuen uns bereits auf das nächste Camp.


1. Tanuki Sommerend-Camp

Wir haben unser 1. Tanuki Sommerend-Camp veranstaltet, das fortan jährlich am letzten Sommerferienwochenende stattfinden soll.
Das Karatetraining und das gemeinsame Übernachten waren dabei nicht der einzige Garant für ein gelungenes Wochenende.
Ziel jedes Karatekindes war es in den Bund der Tanukis aufgenommen zu werden. Der Bund der Tanukis entstammt der Idee, die Prinzipien der Ritterschaft, sowie die starken Eigenschaften des Tanukis, miteinander zu vereinen. Vor einigen Jahrhunderten galt es als eine besondere Auszeichnung Ritter zu sein. Sie galten als Beschützer der Schwachen und Kämpfer gegen Ungerechtigkeit. Der Tanuki ist eine Mischung aus einem japanischen Waschbären und eines Dachses. Er ist ein sehr kluges Tier und viel beachtet in der japanischen Mythologie. Sehr schnell wurde den Kindern bewusst, dass sie die gestellten Aufgaben nur lösen konnten, indem sie zusammenhielten. Sie mussten gleichzeitige Karatebewegungen einstudieren, Rätsel lösen und eine Brücke zum Miteinander basteln.

Aber auch das traditionell japanische Abendessen hatte seine Tücken, denn an Stelle von Messer und Gabel wurde mit Stäbchen gegessen. Zugegeben, es braucht seine Zeit um dabei satt zu werden. Um 21.30 Uhr war es dann soweit. Eine Spur von Kerzen führte auf die Veranda des GuB, wo sich festen Schrittes ein Ritter näherte. Er war in schwarz gekleidet und trug einen silbernen Helm, silberne Handschuhe und ein langes Schwert. Einzeln aufgerufen traten die Kinder hervor, gingen in den Kniefall und wurden mit dem Schwert auf beiden Schultern berührt. Anschließend erhielt jedes Kind eine Urkunde, die es fortan an die Grundprinzipien eines Tanukis erinnern soll: Den Schwachen zu schützen, Ungerechtigkeit zu bekämpfen, Streit zu schlichten und gemeinsam Spaß zu haben ... und der Spaß kannte an diesem Wochenende keine Grenzen.