Das ist der TANUKI - Euer Karate-kids-Maskottchen. Es ist eine Art Waschbär aus Japan und die Japaner glauben, dass er viele gute Eigenschaften besitzt z.B. - große Augen für Aufmerksamkeit (jap. Wort dafür ist "Sanshin") - immer ein Lächen für Freundlichleit - sein großer Bauch deutet auf Wohlstand hin und - sein buschiger Schwanz soll Kraft und Durchhaltevermögen symbolisieren. All diese guten Eigenschaften sollt Ihr durch das Karatetraining selbst bekommen.


Karate kinderleicht erklärt

Ganz bestimmt hast Du schon einmal im Fernsehen einen Film über Karate oder Kung Fu gesehen. Hohe Sprünge, schnelle Beintechniken, starke Fauststöße und blitzschnelle Abwehrtechniken gegen jede Menge Angreifer.

Aber Karate- Do ist mehr, als nur ein paar schnelle Tritte und Sprünge. Wenn Du bereit bist, hart zu trainieren und die Dojo-Kun, den Ehrenkodex des Karate-Do zu beachten und Schwächeren zu helfen, dann kannst Du es wagen, Dich auf den Karate-Weg zu machen, Do bedeutet nämlich der Weg.

Was bedeutet nun eigentlich Karate-Do?

Kara = Leer, Te = Hand oder Hände. Karate bedeutet also kämpfen mit der leeren Hand. Do, der Weg, das will dir sagen, dass Dich Karate nicht nur als Sport in der Jugend, sondern als Kampfkunst Dein ganzes Leben begleiten soll.

Dojo bedeutet eigentlich Tempelraum und meint hier den Karate-Trainingsraum. Am Eingang ziehen wir die Schuhe aus. Beim Betreten und Verlassen des Dojo verbeugen wir uns, aus Achtung, vor allen die hier trainieren. Damit sich alle Karate-Schüler konzentriert dem Training widmen können, wird im Dojo nicht gesprochen. Zuerst knien alle in einer Reihe vor dem Sensei (Lehrer des Dojos) im Samurai-Sitz zur Meditation nieder. Der Sensei oder Sempai gibt das Kommando und alle verbeugen sich.

Hier ein paar Regeln, die in jedem Dojo gelten:

  • Saubere Hände
  • Saubere Füsse
  • Kurze Fingernägel
  • Kein Schmuck, keine Uhr
  • Sauberer Karate Anzug

Karate macht Spaß man lernt viele Kinder kennen, trainiert mit Partnern und auch allein. Karate kommt aus Japan und ist schon viele hundert Jahre alt.

„Sinn und Zweck des Zusammenkommens im Dojo ist, einander zu helfen beim Erlernen der Kämpfkünste und letztlich bei der Bildung des Charakters“

Sei höflich und bescheiden; vervollkommne Deinen Charakter; sei geduldig und beherrscht; sei gerecht und hilfsbereit; sei mutig! - Das sind die Richtlinien, nach denen jeder Karateka leben sollte.

Gichin Funakoshi, der Begründer des modernen Karate sagte: "Karate beginnt und endet mit Höflichkeit."

Um den Bauch wird ein Gürtel gebunden, in Weiß, wenn Du Anfänger bist. Der Gürtel hält nicht nur die Jacke zusammen, er kennzeichnet auch die Körpermitte. Dies ist das Zentrum der Kraft.

Beim Karate spricht man japanisch, damit Du auch in anderen Ländern im Training gleich alles verstehen kannst, egal, ob Du in Europa oder sogar in Japan als Gast trainierst.

1 - Ichi
2 - Ni
3 - San
4 - Shi
5 - Go
6 - Roku
7 - Shichi
8 - Hachi
9 - Ku
10 - Ju